Pille statt Training?

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Nachdem ich gestern mit einer 120km Radrunde meine sportliche Vorbereitung für den Half-Ironman am kommenden Sonntag in Wiesbaden mehr oder weniger abgeschlossen habe und nun die Taperingphase beginne wurde ich heute morgen von folgender Nachricht überrascht:

„Pille statt Training – bald wird sportliches Training überflüssig“.

Grund genug einmal kurz darüber nachzudenken warum man eigentlich trainiert (oder nicht) und was einem das Training bedeutet.

Ich persönlich trainiere in erster Linie, weil es mir Spaß macht und mich beim Erreichen meiner individuellen sportlichen Ziele unterstützt. Sieht man das Training nur unter dem Aspekt der Prävention und einer Verbesserung der Gesundheit, so wird man es aus meiner Sicht nicht weit bringen und kann das Taining wahrscheinlich auch gegen eine Pille austauschen.

Doch der Erlebnischarakter des Sports geht verloren und damit auch das Kennenlernen des eigenen Körpers und dessen Grenzen. Insofern wird der Körper immer weiter zu einem Instrument degradiert, das zu funktionieren hat, dem man keine natürlichen Schwächen mehr zugesteht.

Wie ich finde eine erschreckende Entwicklung, die leider nicht ernsthaft Kranken vorbehalten bleiben wird, sondern schnell den Einzug in den sportlichen Wettbewerb finden wird oder bereits gefunden hat!

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